Deutsche Grundsteuer

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Wohnungseigentum

Gemäß Definition handelt es sich bei Wohnungseigentum um Sondereigentum an einer Wohnung in Verbindung mit dem Miteigentumsanteil an dem gemeinschaftlichen Eigentum, zu dem es gehört.

Wohnlagenmodell

In Hamburg hat man sich dazu entschieden, von der Öffnungsklausel Gebrauch zu machen und ein eigenes Modell anzuwenden. Daher findet in Hamburg das Wohnlagenmodell und nicht das Bundesmodell Verwendung. Wohnlage, Grundstücksfläche und Nutzfläche werden  hierbei als wesentliche Faktoren berücksichtigt. Auf den Bodenrichtwert wollten die Hamburger sich nicht beziehen. Dabei zeigen sich besonders in Ballungsräumen wie… Wohnlagenmodell weiterlesen

Wohngrundstück & Nichtwohngrundstücke

Überwiegt die Nutzung eines Grundstücks dem Wohnzweck, liegt ein Wohngrundstück vor. Unterschieden lassen sich Wohngrundstücke wie folgt: Einfamilienhäuser Zweifamilienhäuser Wohneigentum Mietwohngrundstücke

Übermittlungszeitraum

Im Zeitraum vom 01. Juli bis zum 31. Oktober 2022 besteht die Pflicht, die „Erklärung zur Feststellung des Grundsteuerwerts“ elektronisch an das Finanzamt zu übermitteln.  Dies ist unabhängig von der Rechtslage im jeweiligen Bundesland und betrifft alle Eigentümer von Grundbesitz in Deutschland. Zu erklären sind Angaben über den Grundbesitz zum Stichtag des 01. Januar 2022.… Übermittlungszeitraum weiterlesen

Teileigentum

Gemäß Definition handelt es sich hierbei um Sondereigentum an nicht zu Wohnzwecken dienenden Räumen eines Gebäudes in Verbindung mit dem Miteigentum an dem gemeinschaftlichen Eigentum, zu dem es gehört. 

Steuermesszahl

In der neuen Berechnung der Grundsteuer gemäß dem Bundesmodell findet die Steuermesszahl Verwendung. Sie ist ein Promillesatz und wird auf den Grundsteuerwert angewendet. Ergebnis ist der Grundsteuermessbetrag:  Grundsteuerwert x Steuermesszahl = Grundsteuermessbetrag Dabei werden je nach Grundstücksart unterschiedliche Steuermesszahlen nach dem Bundesmodell angewandt:  Unbebaute Grundstücke: 0,34 ‰  Einfamilienhäuser, Zweifamilienhäuser, Wohneigentum, Mietwohngrundstücke: 0,31 ‰  Teileigentum, Geschäftsgrundstücke,… Steuermesszahl weiterlesen

Real- und Objektsteuer

Bei einer Realsteuer, oder auch Objektsteuer genannt, wird ein Besteuerungsgegenstand ohne Rücksicht auf die Leistungsfähigkeit des Steuerschuldners besteuert. Die Höhe der zu entrichtenden Leistung wird grundsätzlich ertragsunabhängig festgesetzt und persönliche oder wirtschaftliche Verhältnisse des Eigentümers bleiben bei der Berechnung unberücksichtigt. Auch die Grundsteuer ist eine Real- und Objektsteuer. Sie ist jährlich allgemein auf jeglichen Grundbesitz… Real- und Objektsteuer weiterlesen

Öffnungsklausel

Zwar handelt es sich weitestgehend um eine bundeseinheitliche Regelung, dennoch bestand im Rahmen einer sogenannten „Öffnungsklausel“ für die einzelnen Länder die Möglichkeit, eigene Grundsteuermodelle einzuführen. Ein Kompromiss bei der Anpassung des Grundgesetzes, ohne den das Gelingen der Reform fraglich gewesen wäre. Die Konsequenz hätte den Ausfall von Steuergeldern in Milliardenhöhe und verheerende Konsequenzen für die… Öffnungsklausel weiterlesen

Nutzungsart

Welches Bewertungsverfahren für die Berechnung des Grundsteuerwertes angewendet wird, hängt ganz von der Nutzungsart des jeweiligen Grundstücks ab. Dient das Grundstück dem überwiegenden Wohnzweck, findet das Ertragswertverfahren Verwendung. Dient das Grundstück wiederum überwiegend dem betrieblichen Nutzen, findet das Sachwertverfahren Verwendung. Entscheidend ist hier wieder einmal das Verhältnis zwischen Wohnfläche und Nutzfläche. 

Nutzfläche & Wohnfläche

Das Verhältnis zwischen Wohnfläche und Nutzfläche bestimmt maßgebend die Grundstücksart.